17. januar 2010
sonntag abend um 19.30 uhr sollte es von cochabamba nach sucre gehen. die reise fing schonmal mit über 1h verspätung an, da der bus der linie "san fransisco" einfach nicht kam.. joelle und ich waren schon etwas müde und freuten uns auf 10h schlaf im bus - aber es kam alles anders..
erstmal waren unsere sitze "defekt". sie waren nicht mehr richtig verankert und wackelten deshalb bei der kleinsten bewegung umher. und die strecke cbba-sucre ist alles andere als eben. nix mit asphalt: 90% der strecke waren schotterpiste und nicht nur unsere sitze, auch alles andere klapperte in diesem bus. zudem müffelte es ziemlich unangenehm und das fenster ließ sich (natürlich) nicht öffnen. an schlaf war somit nicht zu denken. morgens lief dann auch noch ein huhn durch den bus - ein wahrer "chickenbus".
sonntag abend um 19.30 uhr sollte es von cochabamba nach sucre gehen. die reise fing schonmal mit über 1h verspätung an, da der bus der linie "san fransisco" einfach nicht kam.. joelle und ich waren schon etwas müde und freuten uns auf 10h schlaf im bus - aber es kam alles anders..
erstmal waren unsere sitze "defekt". sie waren nicht mehr richtig verankert und wackelten deshalb bei der kleinsten bewegung umher. und die strecke cbba-sucre ist alles andere als eben. nix mit asphalt: 90% der strecke waren schotterpiste und nicht nur unsere sitze, auch alles andere klapperte in diesem bus. zudem müffelte es ziemlich unangenehm und das fenster ließ sich (natürlich) nicht öffnen. an schlaf war somit nicht zu denken. morgens lief dann auch noch ein huhn durch den bus - ein wahrer "chickenbus".
nach 10h horrorfahrt kamen wir wie 2 martini's in sucre an - geschüttelt, nicht gerührt.
die ersten zwei von uns aufgesuchten hostels waren voll, also landeten wir im "amigo", ein backpacker hostel mit einfachen zimmern. jedoch konnten wir unser zimmer erst gegen mittag beziehen und es war 8 uhr morgens. also gingen wir frühstücken. und sammelten die ersten eindrücke in der "weißen stadt". was gleich auffiel - alles ist sauber hier. es gibt auch an jeder ecke mülleimer, welche in cochabamba beispielsweise mangelware sind.
begonnen haben wir unser sightseeing am hauptplatz der stadt, dem "plaza 25 de mayo". er ist das zentrum sucres. hier trifft sich alle welt und man sieht den turm der kathedrale und das denkmal des generals josé de sucre, namensgeber der stadt. sucre ist die hauptstadt von bolivien und liegt im zentralen südteil des landes. sie ist zudem hauptstadt des departamento chuquisaca. die altstadt von sucre ist seit 1991 weltkulturerbe der UNESCO und liegt auf einer höhe von 2904 m.
begonnen haben wir unser sightseeing am hauptplatz der stadt, dem "plaza 25 de mayo". er ist das zentrum sucres. hier trifft sich alle welt und man sieht den turm der kathedrale und das denkmal des generals josé de sucre, namensgeber der stadt. sucre ist die hauptstadt von bolivien und liegt im zentralen südteil des landes. sie ist zudem hauptstadt des departamento chuquisaca. die altstadt von sucre ist seit 1991 weltkulturerbe der UNESCO und liegt auf einer höhe von 2904 m.




der glockenturm der iglesia san fransisco beherbergt die bolivianische freiheitsglocke, mit deren läuten am 25. mai 1809 die unabhängigkeitskämpfer zu den waffen gerufen wurden. diese kirche ist die älteste boliviens (1545 wurde mit dem bau begonnen).

sucre hat eine universität namens san francisco xavier de chuquisaca. die universität wurde 1624 gegründet und ist somit die zweitälteste uni südamerikas und 24 jahre älter als die bekannte harvard university.
im museo antropológica sahen wir 2 spannende ausstellungen. zum einen "máscaras", in welcher die verschiedensten masken aus den verschiedensten departementos ausgestellt wurden, immer mit kurzer beschreibung. mal schauen welche dieser masken wir beim karneval in oruro wiedersehen werden..
























die andere ausstellung war über die indigenen bewohner von santa ana de chipaya. sie leben noch heute in einer öden gegend ohne bäume und gras. sie verschaffen sich mit ihren selbstangelegten wasserkanälen arbeit und nahrung durch den fischfang. aber auch vögel holen sie mit ihren "lassos" vom himmel. wie sooft gibt es nur noch wenige von ihnen und es ist fraglich, wielange dieses gemeinschaft noch existieren wird..


danach machten wir uns auf zum hightlight dieser stadt - dem aussichtspunkt. unterwegs trafen wir immer wieder auf tolle straßenszenen, wunderschöne häuser und gassen..


















einer der schönsten aussichtspunkte, auf denen ich je war. man kann sich zwischen den torbögen des conventos bei wunderbarer sicht entspannen oder setzt sich gleich in das darunter liegende café und lässt im liegestuhl alles um sich herum vergessen.












ok, es ist eher ein suchbild, aber versucht selbst einen kolibri zu fotografieren. generell sind sie immer weg, bevor man nur das wort "kamera" ausgesprochen hat.


da wollte ich mal wieder nach "berlin", aber die deutschen machen hier bis 31.1. ferien, dass kultur café berlin konnte ich somit nur von außen begutachten..

den abend ließen wir in diesem café ausklingen, welches wir die nächsten tage öfter mal aufsuchten..

19. januar 2010
casa de la libertad stellt den historischen gebäudekomplex dar, in dem 1825 boliviens unabhängigkeitserklärung unterzeichnet wurde. der hauptsalon ist nach wie vor im stil jener zeit erhalten, in dem er die damaligen revolutionäre beherbergte. in dem museum werden die ersten nationalflaggen, sowie all jene dokumente aufbewahrt, die die historischen ereignisse rund um die erlangung der unabhängigkeit dokumentieren.













20. + 21. januar 2010
am mittwoch holte uns dann die regenzeit wieder ein. nach 2 tagen mit traumhaften wetter regnete es an diesen tag durchgehend. weshalb wir auch nicht wirklich viel gemacht haben. eigentlich wollte joelle an diesem abend nach cochabamba zurückfahren und ich wollte auf den spuren von ché guevara wandeln, aber da die touren dafür von sucre aus verboten teuer waren, wollten wir dann abends gemeinsam nach hause fahren. am terminal dann aber die überraschung: durch den vielen regen ist der weg nach cochabamba (und la paz) nicht befahrbar. das hieß für uns: 1 tag zwangspause in sucre. da das wetter aber so unschön war, gingen wir nicht zurück ins hostel "amigo", sondern gönnten uns für eine nacht hostal "sucre". ein wunderschönes im kolonialstil gehaltenes gebäude mit wunderschön kitschigen zimmern, tv und wifi.
nach dem auschecken hatten wir noch einige stunden, bis zur abfahrt der busse. also ging es an diesem herlichen tag nochmal rauf zum mirador in das schnucklige café, wo wir italienisches mittag hatten.. sauuu lecker!!!

















..auch, weil ich bis dato immernoch nicht diesen aufkleber im mädchen-klo fotografiert hatte. x-berg in sucre. die welt ist eben doch ... klein.












schickes städtchen, schickes cafe.
AntwortenLöschenBoERLIvieN :D
was ist das für ne wohnung, die du fotografiert hast???? die sieht ja mal hamermäßig aus, besonders das bad :D
AntwortenLöschenwar unser "luxushostal". wir haben an dem abend noch geskypt mit jensemann, du erinnerst dich vielleicht..?
AntwortenLöschenmanno, ich krieg total das fernweh ab deinen tollen fotos... oder nennt man dies vielleicht HEIMWEH..........
AntwortenLöschenweiterhin soviel spass und schöne erinnerung!
saluditos
andrea