vorab: leider habe ich in cusco 2 speicherkarten verloren, weshalb dieser part jetzt hauptsächlich aus bildern von meiner lieben freundin sonja und analogbildern von mir besteht. es ist wirklich ärgerlich, denn gerade die bilder vom machu picchu, aber auch die der geoglyphen in nasca (da hat sich der 12-fach-zoom mal gelohnt!!) waren wirklich toll.. nunja, shit happens and life goes on.. also trotzdem viel spass beim anschauen!!
24. oktober 2009
um 10.45 uhr ging es dann von arequipa aus weiter nach camana..
..entlang der küste..

..und viel wüste..


angekommen in camana mussten wir feststellen, außerhalb der saison angereist zu sein. camana selbst ist ein quirliger ort ca. 10 minuten autofahrt vom meer entfernt. wir wollten aber direkt am meer wohnen und sind in einer "totenstadt" angekommen. alle hostels - geschlossen. bis auf eins, dass dann für 1 nacht unser domizil wurde..
unser "sonnenschirm" für 2 tage.. der strand gehörte fast uns allein, der pazifik rau und kühl wie immer, aber schön war's trotzdem :)

am zweiten tag waren nur wir und hunderte von krabben am strand. eine suchte sogar körperkontakt während meines sonnenbades - ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie schnell ich aufgesprungen bin.. sonja hatte ihren spass ;-p

wir waren bis 26.10. hier. der letzte tag davon bestand aber hauptsächlich aus rumgammeln im hostel, da sonja etwas kränkelte und auch das wetter nicht berauschend war.
27. oktober 2009
morgens hiess es dann endlich mal wieder busfahren - 7 stunden bis nasca. von dort wollten wir eigentlich sofort weiter nach cusco, aber wie sooft kam alles anders..
wir wurden gleich am bus von jefry, einem einheimischen abgefangen. durch ihn blieben wir dann doch 1 tag in nasca, was wir auch absolut nicht bereut haben. wir buchten noch am gleichen abend für den nächsten tag einen rundflug über die geoglyphen von nasca und jefry wollte mit uns auch noch einen alten cementerio (friedhof) besuchen und dann den rest des nachmittags mit uns zu einem pool fahren..

am nächsten morgen gings dann los zum flughafen. sonja und ich sind getrennt geflogen, damit jede vorne sitzen konnte. ich bin in einer cessna mit 4 anderen personen geflogen. nicht nur die geoglyphen waren beeindruckend, sondern auch der flug. damit jeder gut sehen konnte, drehte der pilot die maschine immer 90 grad nach links und dann nach rechts - nichts für schwache mägen und absoluter spassfaktor für mich =)
das rätsel der linien und geoglyphen von nasca
in der "pampa von nasca" verbirgt sich eines der ungelösten rätsel unserer erde. riesige erdzeichnungen (geoglyphen), kilometerlange linien und zahlreiche flächen in trapez- und dreiecksformen zeugen von einer längst vergangenen kultur. eine vielzahl von pflanzen, tier- und geometrischen figuren, insbesondere spiralen in den unterschiedlichsten formen, übersähen die wüstenebene.
nicht weniger beeindruckend sind die weit über tausend, bis zu 12 km langen linien, die die hochebene überziehen. sie überspringen ohne abweichung trockene wasserrinnen, steigen bergflanken empor und setzen sich auf der anderen seite der berge in gleicher richtung fort. die anordnung ist scheinbar chaotisch und doch bilden die linien offensichtlich ein geordnetes netzwerk mit knotenpunkten.
die riesigen steinfreien flächen sind die dritte merkwürdigkeit. vom flugzeug aus gesehen, erscheinen sie wie riesenhafte landebahnen. viele dieser flächen haben die form von dreiecken, andere sind fast rechteckig oder trapezförmig.
die herstellung dieser gebilde ist einfach und durch die bodenbeschaffenheit schnell erklärt. die oberfläche der pampa besteht aus erzhaltigem braunem steingeröll. wenige zentimeter darunter befinden sich helle sedimente alten meeresbodens (ton, sand und gips). entfernt man das oben liegende dunkle geröll, so kommt der helle untergrund deutlich zum vorschein. auf diese weise entsteht eine spur, die, verstärkt durch den schattenwurf der begrenzungssteine, noch aus hunderten metern höhe sehr deutlich zu sehen ist. und das über einen zeitraum von über 1500 jahren.
entstanden sind die zeichnungen in der kulturperiode der nazca-zeit (etwa 200 v.chr. bis 800 n.chr.). ihre bedeutung ist bislang noch nicht entschlüsselt. es wird vermutet, dass es sich um eine kalenderanlage handelte. einige der linien sind vermutlich als astronomische beobachtungslinien geschaffen worden. die zeichnungen könnten symbole des sternenhimmels darstellen, z.b. der affe als großer wagen oder die spinne als symbol des orion. andere linien und zeichnungen wie spiralen, dämonen, vier- und fünffingrige tiere usw. hatten wahrscheinlich kultische bedeutung.




wal



affe
spinne
24. oktober 2009
um 10.45 uhr ging es dann von arequipa aus weiter nach camana..
wir waren bis 26.10. hier. der letzte tag davon bestand aber hauptsächlich aus rumgammeln im hostel, da sonja etwas kränkelte und auch das wetter nicht berauschend war.
27. oktober 2009
morgens hiess es dann endlich mal wieder busfahren - 7 stunden bis nasca. von dort wollten wir eigentlich sofort weiter nach cusco, aber wie sooft kam alles anders..
wir wurden gleich am bus von jefry, einem einheimischen abgefangen. durch ihn blieben wir dann doch 1 tag in nasca, was wir auch absolut nicht bereut haben. wir buchten noch am gleichen abend für den nächsten tag einen rundflug über die geoglyphen von nasca und jefry wollte mit uns auch noch einen alten cementerio (friedhof) besuchen und dann den rest des nachmittags mit uns zu einem pool fahren..
am nächsten morgen gings dann los zum flughafen. sonja und ich sind getrennt geflogen, damit jede vorne sitzen konnte. ich bin in einer cessna mit 4 anderen personen geflogen. nicht nur die geoglyphen waren beeindruckend, sondern auch der flug. damit jeder gut sehen konnte, drehte der pilot die maschine immer 90 grad nach links und dann nach rechts - nichts für schwache mägen und absoluter spassfaktor für mich =)
das rätsel der linien und geoglyphen von nasca
in der "pampa von nasca" verbirgt sich eines der ungelösten rätsel unserer erde. riesige erdzeichnungen (geoglyphen), kilometerlange linien und zahlreiche flächen in trapez- und dreiecksformen zeugen von einer längst vergangenen kultur. eine vielzahl von pflanzen, tier- und geometrischen figuren, insbesondere spiralen in den unterschiedlichsten formen, übersähen die wüstenebene.
nicht weniger beeindruckend sind die weit über tausend, bis zu 12 km langen linien, die die hochebene überziehen. sie überspringen ohne abweichung trockene wasserrinnen, steigen bergflanken empor und setzen sich auf der anderen seite der berge in gleicher richtung fort. die anordnung ist scheinbar chaotisch und doch bilden die linien offensichtlich ein geordnetes netzwerk mit knotenpunkten.
die riesigen steinfreien flächen sind die dritte merkwürdigkeit. vom flugzeug aus gesehen, erscheinen sie wie riesenhafte landebahnen. viele dieser flächen haben die form von dreiecken, andere sind fast rechteckig oder trapezförmig.
die herstellung dieser gebilde ist einfach und durch die bodenbeschaffenheit schnell erklärt. die oberfläche der pampa besteht aus erzhaltigem braunem steingeröll. wenige zentimeter darunter befinden sich helle sedimente alten meeresbodens (ton, sand und gips). entfernt man das oben liegende dunkle geröll, so kommt der helle untergrund deutlich zum vorschein. auf diese weise entsteht eine spur, die, verstärkt durch den schattenwurf der begrenzungssteine, noch aus hunderten metern höhe sehr deutlich zu sehen ist. und das über einen zeitraum von über 1500 jahren.
entstanden sind die zeichnungen in der kulturperiode der nazca-zeit (etwa 200 v.chr. bis 800 n.chr.). ihre bedeutung ist bislang noch nicht entschlüsselt. es wird vermutet, dass es sich um eine kalenderanlage handelte. einige der linien sind vermutlich als astronomische beobachtungslinien geschaffen worden. die zeichnungen könnten symbole des sternenhimmels darstellen, z.b. der affe als großer wagen oder die spinne als symbol des orion. andere linien und zeichnungen wie spiralen, dämonen, vier- und fünffingrige tiere usw. hatten wahrscheinlich kultische bedeutung.

kolibri
auf dem rückweg passierten wir diesen friedhof mitten in der wüste - für mich viel beeindruckender als der friedhof davor..





den rest des tages verbrachten wir am pool eines bekannten von jefry mit viel sonne, musik und bier :)abends ging es dann um 21 uhr zu unserem letzten etappenziel unserer perureise: cusco!! leider war die busfahrt eine der schlimmsten - es ging von ca. 250 metern über dem meeresspiegel (nasca) auf stolze 3.416 m (cusco) in 11 stunden - eine ziemlich kurvige strecke. aber jetzt nicht denken, dass sonja und mir die ganze zeit übel war - nein, die einheimischen haben sich unentwegt erbrochen. wir nennen den bus auch "kotzbus" - eigentlich ein super bequemer "cama" bus, also mit sitzen zum zurückstellen, dass man fast liegt. aber bei der geräuschkulisse fällt schlafen wirklich schwer..
29. oktober 2009
um 10 uhr morgens dann endlich ankunft in cusco und erstmal nix wie raus aus diesem bus. PFUI, echt..
für cusco hatte ich ein paar anfragen über couchsurfing gesendet und von ronnie ein OK bekommen. nach kurzem hin und her hatten wir auch seine adresse und sind mit dem taxi zu ihm und seinem bruder. ein zelt im wohnzimmer, 2 betten in einem extraraum und gerne auch mal 1-2 matratzen im raum von ronnie - ein kleines hostel sozusagen. bei unserer ankunft waren noch 2 italiener im zelt, welche aber abends abreisen würden und dann würde der polnische couchsurfer ins zelt ziehen und wir können das zimmer haben. na also, alles ganz einfach ;-)







mit ronnie haben wir dann gleich für den nächsten tag unsere machu picchu tour geplant, er hat uns wirklich super beraten. danach sind mit ihm und seinem bruder essen gegangen - unglaublich.. vorsuppe, hauptgericht und 1 kaltgetränk für 3 soles (das ist weniger als 1 euro) und wirklich lecker.
danach gings in eine fotoausstellung von
morfi jiménez mercado
(http://www.morfijimenezmercado.com/intro/index.html), wundervolle aufnahmen aus peru in meinem lieblingsformat =) und damit die julia ganz glücklich ist, erzählte mir willy, dass am plaza immernoch mit diesen alten kameras fotografiert wird.... also nix wie hin. das bild ist zwar nicht berauschend, aber ich hatte tolle gespräche mit dem alten herrn an der kamera und er hat mir alles mit viel geduld demonstriert.

kunst in der fotogalerie


abends waren wir dann mit den beiden brüdern und bartek noch was trinken und tanzen. die anderen sind gegen 1 uhr nach hause und bartek hat mich noch nach saksaywaman - eine ruinenstätte (auch als festung bezeichnet) drei kilometer oberhalb von cusco, geführt. von dort aus hatten wir einen wunderbaren blick auf die ganze stadt.. gegen 4 uhr lagen wir dann auch im bett.
30. oktober 2009
um 16 uhr ging es endlich los - abenteuer machu picchu stand auf unserem plan. mit einem minibus ging es bis ollantaytambo, 60 km nordwestlich von cusco. dort sind wir dann in den legendären peru rail umgestiegen und es ging auf ca. 2 1/2 stündiger fahrt nach aguas calientes, dem ausgangspunkt für machu picchu. um 21 uhr checkten wir in unser hostel ein und gingen auch direkt schlafen.. morgen sollte es nämlich heissen: wer zuerst kommt, malt zuerst. bzw. bekommt zutritt zum wayna picchu und den wollten wir unbedingt!!
31. oktober 2009
um 4:30 uhr klingelt der wecker. schnell zähne putzen, kleines frühstück und dann ab zu den bussen. erstaunlich, es sind doch schon recht viele leute da.. pünktlich um 5:30 uhr rollt dann die karawane an bussen an - die schlange hat sich inzwischen vervierfacht. um 6 uhr ankunft vor den toren machu picchu, jetzt nur noch den heissersehnten stempel für wayna picchu abgreifen und wir sind die glücklichsten menschen der welt - und wir haben ihn bekommen ;-)
kurz danach auch schon einlass. erst eine kleine tour mit guide, danach erforsten auf eigene tour. das wetter war perfekt. morgentlicher nebel zwischen den bergen macht diesen ort einfach nur magisch.





















noch liegt der wayna picchu im nebel, aber für unseren aufstieg um 10 uhr verschwinden die wolken gen blauem himmel. nach ca. 50 minuten endlich am gipfel - mit hochrotem kopf und einmal durchgeschwitzt, aber vollends zufrieden mit der welt!!



der ausblick von oben ist gigantisch. eigentlich haben wir ja eine plattform erwartet, stattdessen kraxelt man über die felsen und kann sich etwas weiter unten auch ein schattiges plätzchen zum verweilen suchen - was wir dann auch erstmal über 1 stündchen getan haben =)






















angriff der "killer"lamas




guck papito, sooooviele steine :)





fazit: zurecht ein weltwunder!!!
,,,,schon oft erwähnt, man kann es nicht genug "schreiben" ,,,,,
AntwortenLöschentoller bericht und fotos wieder super !!!:-)
nur schade das du die cards verloren hast:-(
liebe grüße
und merry christmas,auch unter der boliv. Sonne!
danke dir. ja, dass mit den karten hat mich auch echt geärgert, aber was tun..?! sind ja doch noch ziemlich viele bilder zusammen gekommen, wie mir beim durchscrollen grad mal auffällt ;-)
AntwortenLöschenhabt ihr lamaschubsen gespielt??
AntwortenLöschennee du, die waren in der ueberzahl!!!
AntwortenLöschen:)
mal abgesehen von machu picchu find ich die geilen dreads der mumie auf dem friedhof von chauchilla echt beeindruckend! :-)
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