22. oktober 2009
um 1 Uhr nachts dann endlich ankunft in arequipa. jetzt nur noch schnell ins nächstbeste hostal, "home sweet home", und schlafen. leider nicht wirklich lange, da wir das zimmer neben der straße abbekommen haben, und um 7 uhr war nicht mehr an schlaf zu denken. also wach werden, duschen, frühstücken und dann los, zur stadterkundung.
arequipa ist die zweitgrößte stadt perus und liegt auf einer höhe von 2353 metern inmitten einer wüstenartigen region im süden des landes. die stadt wird überragt von mehreren imposanten vulkanen, darunter dem kegelförmigen misti (5821 m) und dem chachani (6075 m). arequipa ist auch als die "weiße stadt" bekannt, da die häuser im zentrum rund um die plaza de armas aus sillar, einem weißen vulkangestein gebaut sind (sonja und ich waren aber ein wenig enttäuscht, so weiß, wie in vielen reiseführern beschrieben, wirkte die stadt nicht auf uns). zu den sehenswürdigkeiten in der stadt gehören besonders die mächtige kathedrale, das kloster santa catalina sowie die vielen kirchen und museen. abenteurer und naturfreunde kommen in der region arequipa voll auf ihre kosten. diverse flüsse laden zum rafting ein und die vulkane vor den toren arequipas sowie der colca canyon lassen sich auf mehrtägigen wander- oder bergtouren erkunden.



sonja und ich waren ein wenig enttäuscht von der stadt - hätten sie uns eindrucksvoller vorgestellt. wir waren in der kathedrale, die wirklich beeinduckend ist und im museum, um uns die mumie juanita anzuschauen.
"juanita" taufte man die mumie eines inkamädchens, die im september 1995 von den teilnehmern einer expedition unter leitung des amerikanischen archäologe johan reinhard in der nähe des ampato-gipfels in einer höhe von über 5000 m gefunden wurde. neben dem ihr verliehenen namen wird sie auch die jungfrau aus dem eis (span.: la niña del hielo) genannt. juanita war ein menschenopfer der inkas an den berg ampato, der dem glauben der inkas nach über die wasserversorgung und die ernte herrschte.

waren auch noch in einem café auf einer dachterrasse, in der hoffnung, die stadt sieht von oben besser aus, aber pustekuchen.. naja, für den rest des tages haben wir dann auf der dachterrasse unseres hostals gechillt, gelesen, geschlafen..

23. oktober 2009
am nächsten tag stand dann das highlight an:
kloster santa catalina in arequipa

das dominikanerkloster santa catalina, wahrscheinlich eines der faszinierendsten religiösen gebäude perus, wurde 1579 erbaut und zählt zu den weltkulturerben. es ist eine eigene stadt innerhalb der stadt arequipa. teilweise lebten dort bis zu 450 nonnen, isoliert vom rest der welt, aber trotzdem genossen sie einige bequemlichkeiten und einen gewissen luxus. die häuser sind in leuchtenden farben angemalt, überall stehen töpfe mit geranien und subtropischen pflanzen. kopfsteingepflasterte gassen, plätze, werkstätten, wohnquartiere, kreuzgänge und säle können besichtigt werden, denn 1970 wurde das kloster für die öffentlichkeit zugänglich. allerdings wird der riesige gebäudekomplex heute nur noch von wenigen nonnen bewohnt.




























































wie schon erwähnt, diese stadt und auch das kloster sind von oben nicht wirklich schön anzuschauen, dedoch sieht man hier die vulkane ganz gut




wie immer toll!
AntwortenLöschen,,,freue mich auf den nächsten part :-))
wann kommt part III?
AntwortenLöschenja ich weiss, es schleift etwas.. aber brasilien ist dazwischen gekommen.. denke ich kann erst anfang naechsten jahres alles aufholen. sorry!!
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